„Bildung ohne Bilder bildet nicht" (Johannes Kirschenmann 2004)-
Bilder sind längst zu dem zentralen Kommunikationsmedium unserer Alltagskultur aufgerückt. Das Herstellen, Verstehen und Verwenden von Bildern, sowie das Nachdenken über bildnerische Gestaltungsprozesse und Gestaltungsabsichten hat dabei seinen zentralen Ort im Unterrichtsfach Kunst. Neben dem Aufbau einer „Bildlesekompetenz" in der Auseinandersetzung mit Kunstwerken, Designobjekten sowie Bildern des Alltags ist es ein wesentliches Anliegen des Faches den Schülerinnen und Schülern aber auch einen Raum zu gewähren für den selbsttätigen Umgang mit bildnerischen Gestaltungsmitteln, das experimentelle Erproben von z.T. auch noch unvertrauten Materialien und die zunehmend eigenständiger werdende Planung und Realisation eigener Gestaltungsvorhaben.
Ausstellungsbesuche und die unmittelbare Begegnung mit originären Kunstwerken, z.B. in den Kunsthallen, Hamm, Bielefeld, Münster und Essen sollen dabei vor allem für die Wirkungsweise von und die Umgangspraxis mit Kunst und bildnerischen Gestaltungen in Museen aber auch im öffentlichen Raum sensibilisieren. Diese Begegnungen sollen die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen selbst Ausstellungskonzepte zu entwickeln und sich bildnerisch „öffentlich" einzumischen. Im Rahmen des gebundenen Ganztags bieten sich hier viele Möglichkeiten, das „Bild der Schule" als Lebens- und Arbeitsraum aktiv mitzugestalten.
Der Fachraumtrakt Kunst besteht aus einem großen und einem kleinen Fachraum, einem Werkraum sowie einem die Fachräume verbindenden Sammlungsraum, in dem die für den Kunstunterricht wichtigen Materialien, Werkzeuge, Maschinen wie Brennofen, Hoch- und Tiefdruckpressen, Schneidemaschine und ähnliches zur Verfügung stehen. Auch verfügt die Sammlung inzwischen über ein umfangreiches Angebot an unterrichtsunterstützenden Medien, wie Schulbüchern, Videos und Fachliteratur.
Eine Dokumentation durchgeführter Kunstprojekte findet sich auf der Schaufenster-Seite.
