(erarbeitet von Mariethres Vens-Bahrke)
Jugendliche sollen zum Ende der Schulzeit ein ganzes Bündel von Kompetenzen erworbenhaben, um lebens- und berufsbedeutsame Situationen erfolgreich meistern zu können. Eine solide und gut organisierte Wissensbasis ist dazu ebenso vonnöten wie die Fähigkeit, selbstständiglernen zu können. Der Erwerb von erfolgreichen Lernstrategien ist unverzichtbar, will man sich in unserer schnelllebigen und lebenslanges Lernen fordernden Umwelt zurechtfinden und erworbenes Faktenwissen flexibel und situationsangemessen anwenden. Pisa zeigt: „Im Unterricht behandelt" heißt noch lange nicht „ nachhaltig gelernt und nutzbar". Wissenschaftliche Lerntheorien und eigene Erfahrungen kommen zum gleichen Ergebnis: Wir bewältigen eine neue Aufgabe, sprich lernen, dann gerne und gut,
- wenn uns u.a. deren Sinn , deren Notwendigkeit einsichtig ist,
- wenn wir (mit)bestimmen können, wie sie diese erledigen,
- wenn wir Raum haben, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, um die bestmöglicheLösung finden zu können,
- wenn wir mit anderen gemeinsam arbeiten können und uns in unserem unterschiedlichenKönnen unterstützen,
- wenn wir die Aufgabe in solchen Etappen angehen , die wir erfolgreich bewältigen können,
- wenn wir das Gelernte häufig anwenden und üben.
Lernstoff verankert sich am nachhaltigsten dann, wenn er auf möglichst vielfältige Art und Weise von den eigenen „grauen Zellen" bearbeitet, im Tun erprobt, wiederholt und günstigstenfalls, mit anderen besprochen wird.
Auf Unterricht bezogen heißt das, dass die Lernenden einer Klasse möglichst gleichzeitig und auf wählbaren Lernwegen mit den Unterrichtsinhalten selbsttätig arbeiten können. [weitere Informationen finden Sie hier]
