Welche Räume oder Orte der Schule würde ich wie nutzen und gestalten, wenn ich selbst die Möglichkeit dazu hätte? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8d im Kunstunterricht von Herrn Zumbansen auseinandergesetzt. Dazu wurden Miniaturmodelle aus Pappe und Papier in verschiedenen Verarbeitungsformen hergestellt. Doch die Endprodukte sind nicht die dreidimensionalen Modelle, sondern die hier ausgestellten zweidimensionalen Fotos dieser Räume. Diese bleiben dadurch nämlich folgerichtig das, was sie eigentlich auch sind - bildliche Visionen oder „Utopien" (griechisch: „Nicht-Orte"). Die ausgewählten Fotos von imaginären Klassenräumen, Fachräumen und Aufenthalträumen geben dabei einen eindrucksvollen Einblick in die Vorstellungswelten der Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium Harsewinkel als idealtypische Einheit aus Lern- und Lebensraum denken.
