Tag der offenen Tür 2011

Das städtische Gymnasium hatte am Samstag, dem 26.11.2011, zum Tag der offenen Tür eingeladen. Zwei Jahre nachdem die Schule mit der Umsetzung des Ganztags-Konzeptes begonnen hatte, stieß die Veranstaltung auf regen Zulauf seitens interessierter Eltern, Grundschüler und ehemaliger Schüler.

Bei der zentralen Begrüßungsveranstaltung konnte sich Erprobungsstufenleiter Franz Lackmann über eine vollbesetzte Aula freuen. Knapp 300 Eltern und Grundschüler mochten sich wohl eingefunden haben. Ihnen wurde zunächst ein unterhaltsames Programm von Bühnendarbietungen präsentiert. Die Bläserklasse 6c zeigte unter der Leitung von Jens Nagel mit drei Stücken ihr Können nach gut einem Jahr instrumentalen Klassenunterrichts. Die Teilnehmer des Lernstudios „Theater" führten einen selbst entwickelten Sketch über den Diebstahl einer kostbaren Lampe vor (Leitung: Ralf Martin Prattke). Und die Schülerinnen der 6c schließlich wussten mit einem Tanz zu gefallen, der während einer Klassenfahrt im vergangenen Schuljahr einstudiert worden war.

Anschließend nutzten viele Grundschulkinder die Möglichkeit, an einer Unterrichtsstunde in der Jahrgangsstufe 5 teilzunehmen. Die Lehrerinnen und Lehrer der unterschiedlichen Fächer standen bereits in den Startlöchern, um die Grundschüler in die jeweiligen Klassenräume zu begleiten. In der Zwischenzeit konnten sich die Eltern in der Aula über den Bildungsgang des Gymnasiums informieren, die Caféteria aufsuchen, Kaffee, Kuchen oder französische Crêpes genießen, welche von Schülern der Oberstufe in den Foyers des Gebäudes angeboten wurden.

Während die Schüler der Sekundarstufe I von der ersten bis zur fünften Stunde dem Unterrichtsalltag nach Montagsstundenplan folgten, nutzten viele Besucher das reichhaltige Informationsangebot im zweiten Teil des Vormittags. In etlichen Räumen präsentierten die Fachschaften Informationsstände, praktische Arbeiten der Schüler und fachspezifische Modelle zu den jeweiligen Unterrichtsfächern. Fotocollagen warben für das Fahrtenprogramm der Schule. Informationsmöglichkeiten zum Ganztagskonzept gab es insbesondere im Foyer des Erprobungsstufenhauses, der Eingangshalle der ehemaligen Don-Bosco-Schule bzw. der Kardinal-von-Galen-Grundschule. Im Halbstundentakt begannen von dort auch Führungen durch das Schulgebäude. Wer eine individuelle Beratung suchte, konnte sich über das Sekretariat direkt an Schulleiter Lambert Austermann wenden. Und wer im Laufe der Erkundung des Gebäudes ein wenig die Orientierung verloren hatte, konnte bei freundlichen Wegweisern aus der Jahrgangsstufe 6 Rat suchen, welche durch die Schule patrouillierten und an ihren roten Mützen leicht zu erkennen waren.

Unübersehbar gelang es so den Verantwortlichen des Gymnasiums, dem öffentlichen Informationsbedürfnis vielfältig Rechnung zu tragen. Getreu dem Schulmotto „Schule - Leben - Lernen" konnte man dabei eindrucksvoll demonstrieren, wie mit den jüngsten baulichen Veränderungen tatsächlich Bedingungen geschaffen werden konnten, welche eine öffentliche Schule zu einem attraktiven Raum für Leben und Lernen machen. Mit berechtigtem Stolz präsentierte die Schule daher ihre neue Caféteria, das Selbstlernzentrum, die Räume für den Aufenthalt der Mittel- und Oberstufe sowie für die Übermittagbetreuung. Überdies steht der Umbau des Altbaus mit neuen Musikräumen kurz vor der Vollendung. Es bewegt sich viel am Gymnasium Harsewinkel. Alles in allem war dieser Samstagvormittag eine Veranstaltung, die ihrem Namen alle Ehre machte.

(Text: Martin Turowsky)