Trickfilm "Southpole" Gewinner bei Volksbank-Wettbewerb

Foto SouthpoleFür den „Oscar" oder eine „Goldene Palme" reichte es zwar (noch) nicht. Dennoch haben vier Achtklässler vom Gymnasium Harsewinkel einen beachtlichen Film-Erfolg erzielt: Mit ihrem zweiminütigen Zeichentrickfilm „South Pole" errangen sie in der Videokonkurrenz des Internationalen Jugendwettbewerbs der Volksbanken einen mit 100 Euro dotierten Landesförderpreis. Groß war dieser Tage die Überraschung in der Klasse 8c, als Vorstand Norbert Eickholt und Marketingleiterin Tanja Holtkötter von der Volksbank Harsewinkel die Nachricht überbrachten.

Mit insgesamt sechs Filmbeiträgen - es ging um das Thema „Zuhause" - hatte sich die Schule am weltweit größten Kreativwettbewerb beteiligt. Allein fünf Arbeiten davon entstanden im 8c-Kunstunterricht von Fachlehrerin Beate Kirk. Auch die Schüler Sören Sparmann, Niklas Richter, Niklas Birwe und Cedric Köhne überlegten, wie sie das Thema filmisch am besten darstellen könnten. Ihre Idee: „Wir drehen einen Zeichentrickfilm und erzählen die Geschichte eines kleinen Pinguins, der sich von seinen Mitschülern ausgegrenzt fühlt."

Gesagt, getan. Die fünf Schüler kreierten mit einem Computerspezialprogramm eine Pinguinfigur, zeichneten diese in rund 1.000 verschiedenen Bildern, dachten sich eine Handlung aus und reihten danach - anfangs noch in der Schule, später dann zu Hause - Bild für Bild aneinander.

Die Geschichte des Films - sie ist schnell erzählt. Enttäuscht von seinen Mitschülern beschließt der kleine Pinguin, mit einem Bündel bunter Luftballons in die Luft zu gehen und zum Mond zu fahren. Doch welche Enttäuschung: Dort oben ganz allein - das gefällt ihm auch nicht. Er sehnt sich zurück zu seinem Zuhause und seinen Freunden auf der Erde. Die haben ihn schon vermisst und schließen ihn nach seiner Rückkehr überglücklich in die Arme.

„Ein kurzer hübscher Film, der ohne Worte auskommt, notwendige Informationen auf Schrifttafeln liefert und mit passender Musik unterlegt ist", urteilte die Münsteraner Fachjury aus Filmproduzenten und Kinoexperten über den Harsewinkeler Beitrag. Groß war die Freude über den Erfolg auch bei Schulleiter Lambert Austermann („Etwas vom Glanz fällt immer auch auf die Schule ab.") und Kunstlehrerin Beate Kirk. Die Lehrkraft darf sich übrigens durch die Wertung der Landesjury bestätigt fühlen. Auch sie hatte den Beitrag der vier Jungen für den besten aus Harsewinkel gehalten („eine witzige Idee") und dafür die Note „sehr gut" vergeben.
(Text: Rainer Stephan, RWGV-Pressebüro Ostwestfalen-Hellweg)

Southpole

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