Top

Informatik

Das Fach Technik-Informatik (TI) wird am Gymnasium Harsewinkel ab der Jahrgangsstufe 8 im Wahlpflichtbereich II zweistündig in einem Kurs unterrichtet und etwa von 30% der Schülerinnen und Schüler besucht. In der zweijährigen Laufzeit dieser Kurse wird in altersstufengerechter Weise unter anderem in folgenden Bereichen gearbeitet:

  • Grundlagen der Algorithmik am Beispiel von Scratch.
  • Technische Informatik am Beispiel des Mikrocontrollers Rasberry Pi und des Arduino UNO.
  • Robotik mit Hilfe von Lego Mindstorms.

In der Sekundarstufe II bietet das Gymnasium Harsewinkel in allen Jahrgangsstufen jeweils Grundkurse im Fach Informatik an.

Um insbesondere Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, die in der Sekundarstufe I keinen Informatikunterricht besucht haben, wird in Kursen der Einführungsphase besonderer Wert daraufgelegt, dass keine Vorkenntnisse aus der Sekundarstufe I zum erfolgreichen Durchlaufen des Kurses erforderlich sind.

Der Unterricht der Sekundarstufe II wird mit Hilfe der Programmiersprache Java durchgeführt. In der Einführungsphase kommt dabei zusätzlich eine didaktische Bibliothek (zurzeit „GLOOP“) zum Einsatz, welche das Erstellen von grafischen Programmen erleichtert.

Durch projektartiges Vorgehen, Gruppenarbeiten, offene Aufgaben und Möglichkeiten, Problemlösungen zu verfeinern oder zu optimieren, entspricht der Informatikunterricht der Oberstufe in besonderem Maße den Erziehungszielen, Leistungsbereitschaft zu fördern, ohne zu überfordern.

Die gemeinsame Entwicklung von Materialien und Unterrichtsvorhaben, die Evaluation von Lehr- und Lernprozessen sowie die stetige Überprüfung und eventuelle Modifikation des schulinternen Curriculums durch die Fachkonferenz Informatik stellen einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung des Unterrichts dar.

Zurzeit besteht die Fachschaft Informatik des Gymnasiums Harsewinkel aus zwei für das Fach Informatik ausgebildeten Lehrkräften.

Es stehen zwei Multimediaräume mit jeweils 16 Computerarbeitsplätzen und ein Selbstlernzentrum mit 10 Plätzen zur Verfügung. Weiterhin steht drei Medienwagen mit 16 Notebooks zur Verfügung, so dass Unterricht auch in den Klassenräumen durchgeführt werden kann. Alle Arbeitsplätze sind an das schulinterne Rechnernetz angeschlossen, so dass Schülerinnen und Schüler über einen individuell gestaltbaren Zugang zum zentralen Server der Schule alle Arbeitsplätze der Räume zum Zugriff auf ihre eigenen Daten, zur Recherche im Internet oder zur Bearbeitung schulischer Aufgaben verwenden können.

Curricula

Themen des Wahlplichtbereichs in der S1:

  • Vom Problem zum Modell – Computerprogramme mit System entwickeln (anhand des Lego Mindstorms Roboters)
  • Helfer in Alltag und Arbeitswelt – wie werden Computer mit Hilfe von Sensoren und Aktoren selbständig?
  • SenseBox – Messwerterfassung mit dem Arduino UNO und selbst konstruierten Schaltungen
  • Mehr als nur stecken – wir löten unsere Schaltungen selbst
  • Physikalische Programmierung von Informatiksystemen – Raspberry Pi
  • Pi2Go – Autonome Roboter im Einsatz

Themen der Einführungsphase:

  • Was macht Informatik? – Einführung in die Inhaltsfelder der Informatik
  • Grundlagen der objektorientierten Analyse, Modellierung und Implementierung
  • Algorithmische Grundstrukturen und Datenstrukturen in Java
  • Modellierung und Implementierung von Klassen- und Objektbeziehungen anhand lebensnaher Anforderungsbeispiele
  • Such- und Sortieralgorithmen
  • Leben in der digitalen Welt – Immer mehr Möglichkeiten und immer mehr Gefahren!?

Themen der Qualifikationsphase:

  • Suchen und Sortieren auf linearen Datenstrukturen
  • Modellierung und Implementierung von Anwendungen mit dynamischen, nichtlinearen Datenstrukturen
  • Modellierung und Nutzung von relationalen Datenbanken in Anwendungskontexten
  • Auswirkungen informatorischen Fortschritts auf die Gesellschaft
  • Endliche Automaten und formale Sprachen
  • Prinzipielle Arbeitsweise eines Computers

Leistungsberwertung

Den Schülerinnen und Schülern werden die Kriterien zum Beurteilungsbereich „sonstige Mitarbeit“ zu Beginn des Schuljahres genannt.

Verbindliche Absprachen der Fachkonferenz:

  • Alle Schülerinnen und Schüler führen in Kleingruppen ein Projekt durch und fertigen dazu eine Arbeitsmappe mit Arbeitstagebuch an. Dies fließt in die Note für die Sonstige Mitarbeit ein.
  • Die von den Schülern am Rechner selbstständig durchgeführten Aufgaben werden präsentiert. Dies wird in die Note für die Sonstige Mitarbeit einfließen.

Leistungsaspekte:

Mündliche Leistungen

  • siehe Leistungskonzept der Schule.

Praktische Leistungen am Computer

  • Anwendung von Informatiksystemen
  • Zeigen erster Programmierkenntnisse (z.B. Lego-Roboter und Scratch)
  • Zeigen Grundkenntnisse in der Steuerungstechnik (Raspberry-PI, Arduino)

Die Kriterien der sonstigen schriftlichen Leistungen und die allgemeinen Leistungskriterien sind dem Leistungskonzept der Schule zu entnehmen.

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Grundsätze der Leistungsbewertung werden zu Beginn des Schuljahres den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht. Leistungsrückmeldungen können erfolgen

  • nach einer mündlichen Überprüfung,
  • bei Rückgabe von schriftlichen Leistungsüberprüfungen,
  • nach Abschluss eines Projektes,
  • nach einem Vortrag oder einer Präsentation,
  • bei auffälligen Leistungsveränderungen,
  • auf Anfrage,
  • zu Eltern- oder Schülersprechtagen.

Die Leistungsrückmeldung kann

  • durch ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler,
  • durch einen Feedbackbogen,
  • durch eine individuelle Lern-/Förderempfehlung erfolgen.

Bei der Formulierung von Aufgaben werden die für die Abiturprüfungen geltenden Operatoren des Faches Informatik schrittweise eingeführt, erläutert und dann im Rahmen der Aufgabenstellungen für die Klausuren benutzt.

Instrumente:

  • Einführungsphase: 1 Klausur im ersten Halbjahr, 2 Klausuren im zweiten Halbjahr, Dauer der Klausur: 2 Unterrichtsstunden
  • Kurse Q 1: 2 Klausuren je Halbjahr, Dauer der Klausuren: 2 Unterrichtsstunden (GK)
  • Kurse Q 2.1: 2 Klausuren, Dauer der Klausuren: 3 Unterrichtsstunden (GK)
  • Kurse Q 2.2: 1 Klausur unter Abiturbedingungen
  • Anstelle einer Klausur kann gemäß dem Beschluss der Lehrerkonferenz in Q 1.2 eine Facharbeit geschrieben werden.

Die Aufgabentypen, sowie die Anforderungsbereiche I-III sind entsprechend den Vorgaben in Kapitel 3 des Kernlehrplans zu beachten.

Kriterien:

Die Bewertungskriterien der schriftlichen Leistungen sind dem Leistungskonzept der Schule zu entnehmen.

 

Den Schülerinnen und Schülern werden die Kriterien zum Beurteilungsbereich „sonstige Mitarbeit“ zu Beginn des Schuljahres genannt.

Verbindliche Absprachen der Fachkonferenz:

  • Alle Schülerinnen und Schüler führen in der Einführungsphase in Kleingruppen ein Kurzprojekt durch. Dies wird in die Note für die Sonstige Mitarbeit einbezogen.
  • In der Qualifikationsphase erstellen, dokumentieren und präsentieren die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ein anwendungsbezogenes Projekt. Dies wird in die Note für die Sonstige Mitarbeit einbezogen.

Leistungsaspekte:

Die Bewertungskriterien der mündlichen Leistungen und allgemeinen Leistungskriterien sind dem Leistungskonzept der Schule zu entnehmen.

Praktische Leistungen am Computer

  • Implementierung, Test und Anwendung von Informatiksystemen

Sonstige schriftliche Leistungen

  • Arbeitsmappe und Arbeitstagebuch zu einem durchgeführten Unterrichtsvorhaben
  • Lernerfolgsüberprüfung durch kurze schriftliche Übungen

In Kursen, in denen höchstens 50% der Kursmitglieder eine Klausur schreiben, finden schriftliche Übungen mindestens einmal pro Kurshalbjahr statt, in anderen Kursen entscheidet über die Durchführung die Lehrkraft.

Schriftliche Übung dauern ca. 20 Minuten und umfassen den Stoff der letzten ca. 4–6 Stunden.

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Grundsätze der Leistungsbewertung werden zu Beginn eines jeden Halbjahres den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht. Leistungsrückmeldungen können erfolgen

  • nach einer mündlichen Überprüfung,
  • bei Rückgabe von schriftlichen Leistungsüberprüfungen,
  • nach Abschluss eines Projektes,
  • nach einem Vortrag oder einer Präsentation,
  • bei auffälligen Leistungsveränderungen,
  • auf Anfrage,
  • als Quartalsfeedback und
  • zu Eltern- oder Schülersprechtagen.

Die Leistungsrückmeldung kann

  • durch ein Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler,
  • durch einen Feedbackbogen,
  • durch die schriftliche Begründung einer Note oder
  • durch eine individuelle Lern-/Förderempfehlung erfolgen.

Leistungsrückmeldungen erfolgen auch in der Einführungsphase im Rahmen der kollektiven und individuellen Beratung zur Wahl des Faches Informatik als fortgesetztes Grund- oder Leistungskursfach in der Qualifikationsphase.