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	<title>Spanisch &#8211; Gymnasium Harsewinkel</title>
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		<title>¡Vamos a Sevilla!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carina Nollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 13:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am frühen Donnerstag morgen begann für unseren Kurs die Reise nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Um 2 Uhr trafen wir uns am ZOB in Harsewinkel ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am frühen Donnerstag morgen begann für unseren Kurs die Reise nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Um 2 Uhr trafen wir uns am ZOB in Harsewinkel und fuhren gemeinsam nach Düsseldorf, wo wir uns mit Frau Müller und Frau Heidemann trafen. Der erste Flug startete bereits um 6:25 Uhr nach Madrid, von dort aus ging es weiter nach Sevilla. Am Nachmittag kamen wir schließlich in unserem Hostel an, bezogen unsere Zimmer und ruhten uns zunächst etwas aus. Später erkundeten wir zum ersten Mal die Stadt, gingen in Gruppen essen und ließen den Abend in Bars ausklingen.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2424318 alignleft" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410-222x300.jpeg" alt="" width="222" height="300" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410-222x300.jpeg 222w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410-759x1024.jpeg 759w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410-768x1036.jpeg 768w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410-200x270.jpeg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1410.jpeg 781w" sizes="(max-width: 222px) 100vw, 222px" /></p>
<p>Der Freitag startete mit einem Frühstück im Hostel – auf das viele von uns in den folgenden Tagen allerdings verzichteten. Anschließend besuchten wir den Real Alcázar de Sevilla, den historischen Königspalast, der uns mit seiner beeindruckenden Architektur begeisterte. Danach ging es zur Plaza de España, einem der bekanntesten Plätze Sevillas. Dort begegneten wir auch Straßenverkäuferinnen, die uns Rosmarinzweige verkaufen wollten – sogenannte “traficantes callejeros”. Am Nachmittag und Abend schlenderten wir durch die Innenstadt, gingen shoppen und bewunderten die typischen Gebäude Sevillas erstmals bei Tageslicht. Mit Tapas, Getränken und guter Stimmung ließen wir den Tag entspannt ausklingen.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-2424317 alignright" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1409-220x300.jpeg" alt="" width="220" height="300" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1409-220x300.jpeg 220w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1409-200x273.jpeg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1409.jpeg 639w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<p>Am Samstag starteten viele von uns den Tag mit einem Brunch oder schnellem Frühstück. Anschließend nahmen wir an einer Bootstour auf dem Fluss Guadalquivir teil und besuchten den Markt El Mercado de Triana. Dort probierten wir exotische Früchte, typisches spanisches Essen und süße Spezialitäten. Danach setzten wir uns ans Ufer des Flusses, genossen die Sonne, hörten Straßenmusik und ließen die besondere Atmosphäre auf uns wirken. Am Abend tranken wir gemeinsam Sangría, spielten Spiele oder erkundeten das lebendige Nachtleben Sevillas.</p>
<p>Der Sonntag verlief etwas ruhiger. Nach dem Frühstück verbrachten wir aufgrund des schlechten Wetters viel Zeit im Hostel. Abends besuchten wir eine Flamenco-Show oder waren für eine Rooftop-Führung der Kathedrale von Sevilla angemeldet, die allerdings aufgrund des Regens spontan abgesagt wurde. Dennoch bekamen wir einen intensiven Einblick in die spanische Kultur. Beim gemeinsamen Tapasessen verbrachten wir unseren letzten Abend als Gruppe und ließen die Reise gemeinsam ausklingen.</p>
<p>Am Montagmorgen frühstückten wir noch schnell oder holten uns etwas auf die Hand, packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Der Rückflug führte über Mailand zurück nach Düsseldorf, von wo aus wir gegen Mitternacht wieder in Harsewinkel ankamen.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-2424316 alignleft" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1408-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1408-200x300.jpeg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1408-682x1024.jpeg 682w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1408.jpeg 696w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><br />
Die Kursfahrt nach Sevilla war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Neben kulturellen Highlights, gutem Essen und spanischem Lebensgefühl stand vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund. Dieses Wochenende wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Paula Nieländer &amp; Viktoria Miller</p>
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		<title>¡Hola, OWL! – Unsere Austauschpartner:innen entdecken Westfalen</title>
		<link>https://www.gymnasium-harsewinkel.de/hola-owl-unsere-austauschpartnerinnen-entdecken-westfalen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carina Nollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 09:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
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					<description><![CDATA[April in Harsewinkel – Fahrräder, Firmengeschichte und Familienleben Im Frühling waren zwölf spanische Schüler:innen bei uns zu Gast. Eine Woche lang lebten sie in deutschen ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>April in Harsewinkel – Fahrräder, Firmengeschichte und Familienleben</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im Frühling waren zwölf spanische Schüler:innen bei uns zu Gast. Eine Woche lang lebten sie in deutschen Gastfamilien, begleiteten uns in die Schule und lernten Harsewinkel und die Umgebung kennen. Besonders beeindruckt waren sie von den unzähligen Fahrrädern in Münster – dort stand ein Stadtrundgang auf dem Plan.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch ein Besuch im Historischen Museum in Bielefeld, ein Nachmittag im Tierpark Olderdissen und eine spannende Führung bei Claas gehörten zum Programm. Zwischendurch gab es genug Zeit, sich weiter gegenseitig kennenzulernen – sei es beim gemeinsamen Kochen, Sport oder einfach beim Zusammensitzen in der Gastfamilie.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2073188 alignleft" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/35c0cb2c-abf0-4038-8136-3c575232d16b-e1747734101785-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/35c0cb2c-abf0-4038-8136-3c575232d16b-e1747734101785-207x300.jpg 207w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/35c0cb2c-abf0-4038-8136-3c575232d16b-e1747734101785-200x290.jpg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/35c0cb2c-abf0-4038-8136-3c575232d16b-e1747734101785.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im vergangenen Speptember besuchten wir zuvor Galicien. Auch wir wohnten bei Gastfamilien und bekamen einen Eindruck vom spanischen Leben – vom späten Abendessen bis zum Schulalltag. Wir besuchten u.a. Santiago de Compostela und lernten etwas über die Stadtgeschichte Bueus. In der Schule besuchten wir die berufspraktischen Abteilungen der Schule, die neben einer klassischen Schullaufbahn bis zum Abitur auch berufspraktische Bildungsgänge anbietet, z.B. Friseurhandwerk.</p>
<p style="font-weight: 400;">In beiden Wochen ist viel passiert – und am Ende fiel der Abschied oft ziemlich schwer. Umso schöner: Einige planen bereits private Besuche oder Sommerurlaube in Spanien. Der Austausch hat gezeigt, wie viel man voneinander lernen kann – und dass Freundschaften oft über Sprachgrenzen hinaus funktionieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir sagen ¡gracias! und freuen uns schon auf das nächste Mal!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2073189 size-large" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-1024x473.jpg" alt="" width="1024" height="473" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-1024x473.jpg 1024w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-300x139.jpg 300w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-768x355.jpg 768w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-1536x709.jpg 1536w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-900x416.jpg 900w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-1570x725.jpg 1570w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a-200x92.jpg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2025/05/a1f3908c-4f74-4520-b4b4-6e77031add1a.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>¡Llévame de vuelta, por favor! &#8211; Spanischaustausch Bueu 2019</title>
		<link>https://www.gymnasium-harsewinkel.de/llevame-de-vuelta-por-favor-spanischaustausch-bueu-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carina Nollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 09:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Differenzierungskurse]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Schulprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Fernweh. Dieses Wort beschreibt das Gefühl nach dem Austausch ganz gut. Eine Woche scheint erstmal nicht viel zu sein, jedoch hat sich diese Woche wie ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fernweh. Dieses Wort beschreibt das Gefühl nach dem Austausch ganz gut. Eine Woche scheint erstmal nicht viel zu sein, jedoch hat sich diese Woche wie eine zu kurze Ewigkeit angefühlt, denn man hat nicht nur die Stadt kennengelernt und ein paar nette Aktivitäten unternommen, man wurde Teil eines Lebensgefühls, welches dem Deutschen nicht wirklich ähnelt.</p>
<p>Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich wäre mit einem super Gefühl in den Austausch gegangen. Jeder von uns neun Deutschen hatte, mal mehr, mal weniger, Angst. Angst vor dem Ungewissen. Angst davor, sich nicht verständigen zu können. Angst vor allem Möglichen. Das gehört dazu, irgendwie. Und ich muss sagen, hätte man mir im Flughafen angeboten, umzukehren, ich hätte es getan. Aber zum Glück tat das keiner, denn sonst hätte ich wohl mit einer der wichtigsten Wochen in meinem Schulleben verpasst. Denn nach diesen zwölf Jahren Schule denkt man nicht an die Klausur, die man in der siebten Klasse, zweites Halbjahr versemmelt hat, oder an das eine Mal in der EF, als man die Hausaufgaben vergessen hat. Man denkt an gemeinsame Exkursionen, als keiner genau wusste, was man eigentlich in einem römisch-germanischen Museum tun soll. Oder an die Generalprobe vor dem Theaterstück im Diff-Kurs. Oder eben an Fahrten und Austausche.  Man erinnert sich an die Gefühle, die man gehabt hat. An das Gemeinschaftsgefühl mit der Klasse. Man erinnert sich an das Zwischenmenschliche. Und das ist, was am Ende wirklich zählt.</p>
<p>Dieser Austausch, aber generell jeder Austausch, bot einem die Möglichkeit, eigene Grenzen kennenzulernen, seinen Horizont zu erweitern. Am Anfang schien es unmöglich, überhaupt auch nur irgendein Wort zu verstehen, geschweige denn selbst mehr zu sagen als <i>sí</i> und <i>bien</i>, doch ich kann euch versichern, dass das besser wird mit der Zeit. Man legt die Angst ab, tausend Mal über einen Satz nachdenken zu müssen, bis man ihn wirklich sagt, denn man hat einfach keine andere Wahl als zu sprechen, auch wenn es manchmal nur mit Händen und Füßen geht.</p>
<p>Die Sekunden, in denen man im Bus sitzt und auf die Schule zufährt, sind wahrscheinlich am schlimmsten von allen, weil man den Gedanken „wir sind ja noch nicht da“ nicht länger vor sich herschieben kann. Jetzt wird es ernst. Die Austauschschüler warten schon vor der Schule und man muss erkennen, dass es jetzt kein Zurück mehr gibt. Man steigt aus, sucht seinen Austauschpartner und sein Gepäck, hält das Gastgeschenk bereit. Und in dem Moment, als meine Spanierin mich in den Arm genommen und mich voller Freude mit zwei Küsschen begrüßt hat, war die Angst wie weggefegt. Es gab keinen Grund mehr, ängstlich zu sein, denn die Herzlichkeit, die einem von Beginn an „entgegensprühte“, nahm einem all die Sorgen. Jetzt war es schon gleich nicht mehr so schlimm, dass es kein Zurück mehr gab.</p>
<p>Ich musste feststellen, dass es eine Sache ist, Urlaub in Spanien zu machen, es aber eine ganz andere ist, wenn man in einer echten spanischen Familie lebt, die echte spanische Mentalität miterlebt. Alles scheint anders zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-347749 size-large" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-1024x768.jpg 1024w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-300x225.jpg 300w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-768x576.jpg 768w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-900x675.jpg 900w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-1570x1178.jpg 1570w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048-200x150.jpg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191008-WA0048.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Es fängt an mit dem Tagesrhythmus. Man steht morgens um 7:30 Uhr auf, da die Schule aber auch erst um 8:50 Uhr beginnt. Die Schule geht so bis 14 Uhr. Abends gibt es manchmal noch so etwas wie Vertiefungskurse, an denen man teilnehmen kann, aber sonst endet der Schultag für gewöhnlich gegen 14 Uhr und das jeden Tag. Auch der Unterricht ist nicht mit dem deutschen zu vergleichen. Alle reden durcheinander, keiner hört wirklich zu, keiner schreibt wirklich mit. Zumindest war es so in den Probestunden, an denen wir teilgenommen haben. Alles in allem scheint Schule nicht die oberste Priorität zu sein, nicht so wie es einem oft in Deutschland vorkommt, wo man von 8 Uhr morgens bis manchmal 16:30 Uhr in der Schule rumhängt und dann noch manchmal in jedem Fach netterweise von den Lehrern Hausaufgaben im Umfang von zehn Minuten aufbekommen hat, was sich am Ende, wenn man alle Fächer addiert, schnell auf zwei Stunden hochschaukelt. In Spanien zählt, vor allem bei Jugendlichen unseres Alters, Freundschaft und Familie viel mehr. Nach der Schule trifft man sich mit Freunden. Aber nicht nur mit einem oder zwei, sondern mit vier oder fünf weiteren. Man geht spazieren am Strand, kauft sich Süßigkeiten in einem kleinen Süßigkeitenladen um die Ecke, der ein bisschen an Harry Potter erinnert, oder setzt sich, ganz typisch spanisch, in eine der zahlreichen Bars. Sehr beliebt in Bueu ist die Planta Baja. Hier trifft man gefühlt alle Jugendlichen des Ortes und alle scheinen sich untereinander zu kennen. Es wird Eiskaffee getrunken. Aber nicht Eiskaffee, wie man ihn aus Deutschland kennt, denn Eiskaffee in Spanien bedeutet ganz einfach eine Tasse heißen Kaffee, in die man Unmengen an Zucker schüttet und schließlich einfach in ein Glas mit Eiswürfeln umschüttet. Das gleiche geschieht mit Eistee, versteht sich. Außerdem wird geraucht. Sehr viel geraucht. Und Kartengespielt. Von der etwas heruntergekommenen Terrasse hat man einen perfekten Blick auf Bueu und den kleinen Hafen, von wo aus damals die Fischerboote in See gestochen sind. Denn ein wichtiger Teil der Geschichte der Stadt ist der Fischerei, denn durch den Betrieb der Familie Masso war dies einer der bedeutendsten Teile der Wirtschaft der Stadt und ihrer Umgebung in den zwanziger und dreißiger Jahren. Auf jeden Fall verweilt man in diesen Bars dann meistens so bis 21 Uhr, wenn man nicht noch mit dem Bus in eine der nächst größeren Städte wie Cangas oder Pontevedra fährt, was noch eine Sache ist, die in Spanien so viel besser ist als in Deutschland. Man kann einfach mal ganz spontan in andere Städte mit öffentlichen Transportmitteln fahren, ohne dabei 10 Euro allein für die Fahrt ausgeben zu müssen, denn der Bus kostet nur 1,40 Euro. In Harsewinkel ist eine Fahrt der gleichen Strecke dreimal so teuer. Abends kommt man dann so gegen 21-22 Uhr wieder nach Hause, wo dann alle gemeinsam Essen. Und es wird viel gegessen. Sehr viel. Und das Essen ist lecker. Gegessen wird bis Mitternacht und danach spielt man vielleicht noch Karten oder man quatscht noch. Schlafen vor Mitternacht &#8211; eher unwahrscheinlich und das jeden Tag. Aber wenn man sich erstmal an diesen Rhythmus gewöhnt hat, geht es eigentlich.</p>
<p>Alles wirkt so sorglos und einfach. Man hat neue Freunde gefunden, eine neue Familie vielleicht, obwohl man sich 70% der Zeit eher weniger versteht. Man hat neue Lieblingsorte gefunden. Und in Bueu gibt es reichlich davon. Die wunderschönen, weißen Strände, die süßen kleinen Gassen, die Wälder, die Buchten, die Bars. Man wurde Teil eines Lebens, welches frischen Wind in das eigene gebracht hat, denn auch eine Woche nach dem Austausch wandern die Gedanken immer noch um das Erlebte und das Gefühlte in dieser kurzen Zeit. Man kommt verändert wieder. Mit mehr Wissen und vielleicht auch mit mehr Verständnis für gewisse Dinge.</p>
<p>Wenn man die Chance hat, solche Reisen mitmachen zu dürfen, sollte man diese lieber nicht vergeuden, denn diese Zeiten sind um Welten bedeutender als alles, was man in der Schule lernt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-347747 size-large" src="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-1024x431.jpg" alt="" width="1024" height="431" srcset="https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-1024x431.jpg 1024w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-300x126.jpg 300w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-768x323.jpg 768w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-900x379.jpg 900w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-1570x660.jpg 1570w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000-200x84.jpg 200w, https://www.gymnasium-harsewinkel.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191003-WA0000.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Austauschwoche(n) am Gymnasium Harsewinkel</title>
		<link>https://www.gymnasium-harsewinkel.de/austauschwochen-am-gymnasium-harsewinkel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Urte Rose-de Vries]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 09:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die zweite Märzhälfte war europäisch im Gymnasium Harsewinkel: 38 französische sowie 11 spanische Schülerinnen und Schüler waren in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer jeweils eine ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="_GoBack"></a> Die zweite Märzhälfte war<span style="font-family: Tahoma, serif;"> europäisch im Gymnasium Harsewinkel: 38 französische sowie 11 spanische Schülerinnen und Schüler waren in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer jeweils eine Woche zu Gast am Gymnasium Harsewinkel, wobei sich ein paar Tage der zwei Schülergruppen zeitlich überschnitten. Besonders die Betreuung der vielen 13- bis 15-jährigen Franzosen vom &#8222;Collège Rosa Parks&#8220; in Harsewinkels Partnerstadt Les Andelys stellte für die Fachschaft Französisch eine Mammutaufgabe hinsichtlich der Planung und Durchführung der gemeinsamen Exkursionen und Projekte dar. Ältere und weniger Schülerinnen und Schüler der Partnerschule &#8222;IES Johan Carballeira&#8220; aus Bueu hatten hingegen die Kolleginnen der Fachschaft Spanisch zu betreuen. </span></p>
<p><span style="font-family: Tahoma, serif;">Neben vielfältigen Exkursionen und Projekten, wie das gemeinsame Kochen, Stadtralleys, T-Shirt-Druck und Besuche in Münster oder der Oetker Welt in Bielefeld war eine gemeinsam durchgeführte Europaolympiade so etwas wie das Herzstück gemeinsamer Aktivitäten in diesem internationalen Schülertreffen. Alle Schülerinnen und Schüler stellten sich einen </span><span style="font-family: Tahoma, serif;">Nachmittag lang gemeinsam der von Referendarinnen des Gymnasiums organisierten Europa-Olympiade. Die Schülerinnen und Schüler starteten in gemischten Gruppen in die Olympiade und mussten sich damit neben den kniffeligen Aufgaben auch der Sprachbarriere stellen, was dazu führte, dass in der Aula des Gymnasiums ein bunter &#8222;Sprachenteppich&#8220; für eine internationale Atmosphäre sorgte. An zehn Stationen mussten die SuS ihr Wissen, ihr logisches Denken und ihre Schnelligkeit beweisen, z.B. beim Erkennen von Länderumrissen, einem Hymnenquiz und dem &#8222;Europa-Staffellauf&#8220; &#8211; eine Kombination aus sportlicher Schnelligkeit und geistiger Fitness. Nebenbei lernten sie sich in sportlich lockerer Umgebung kennen und als Teampartner schätzen. </span></p>
<p><span style="font-family: Tahoma, serif;">Die gegenseitigen Austauschbesuche gehören am Gymnasium Harsewinkel seit langem zum Programm, jedoch wurde dieses Mal eine neue Dimension der Internationalität erzielt.</span></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hablando del tiempo …</title>
		<link>https://www.gymnasium-harsewinkel.de/hablando-del-tiempo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Urte Rose-de Vries]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 07:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleich vorneweg: Nein, es war keine langweilige Woche, es war einfach friedlich, und im normalerweise verregneten Galizien sprechen die Menschen einfach gerne mal über einen ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorneweg: Nein, es war keine langweilige Woche, es war einfach friedlich, und im normalerweise verregneten Galizien sprechen die Menschen einfach gerne mal über einen langen Sommer, andauernde Regenperioden oder eben auch über das Ausbleiben derselbigen. Während also auf Mallorca oder in Málaga die Menschen mit zerstörerischen Wassermassen kämpften, konnte die Harsewinkler Austauschgruppe entspannte und sonnige Tage in Bueu genießen: Unterrichtshospitationen, Ausflüge nach Pontevedra und Santiago de Compostela, abwechslungsreiche Stadtführungen bei schönstem Sonnenschein sowie einen Tag mit ihren Gastgebern im Naturschutzgebiet Cabo Udra. Auch an der Schule, der IES Johan Carballeira, hatte man ein besonderes Programm für die Gäste vorbereitet: Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs präsentierten Kurzreferate über Strände, Sehenswürdigkeiten und andere Besonderheiten der Region, die Schülerinnen des zweiten Lernjahres im Berufsschulzweig für ästhetische Kosmetik luden die Harsewinklerinnen zu einer professionellen Maniküre ein und der Förderverein der Schule spendierte ein gemeinsames Abendessen in der Schulcafeteria für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden spanischen und deutschen Lehrerinnen.</p>
<p>Freundschaftlich und intensiv war auch das Zusammenleben in den galizischen Gastfamilien der Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs, so dass alle ein sehr positives Bild unserer Partnerschaft mit nach Hause bringen konnten und sich bereits jetzt auf den für März 2019 geplanten Gegenbesuch der Spanier freuen.</p>
<p>Abschließend sei noch ein &#8222;spezieller Dank&#8220; an Ryanair ausgesprochen, die der deutschen Austauschgruppe auf dem Rückweg eine nächtliche Extratour quer durch Deutschland bescherte … (!) und ein noch viel größeres Dankeschön an die abholenden Eltern, die teilweise die ganze Nacht geduldig wartend am Flughafen Dortmund verbrachten.</p>
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		<title>¡Vamos a España! &#8211; zwölf Schülerinnen erleben galizische Gastfreundschaft</title>
		<link>https://www.gymnasium-harsewinkel.de/vamos-a-espana-zwoelf-schuelerinnen-erleben-galizische-gastfreundschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carina Nollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 19:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>
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					<description><![CDATA[„¡Vamos a España – a casa de unos amig@s!” lautete das Motto, als sie sich am 11. Oktober 2017 in den Flieger nach Galizien setzten, ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">„¡Vamos a España – a casa de unos amig@s!” lautete das Motto, als sie sich am 11. Oktober 2017 in den Flieger nach Galizien setzten, um in Bueu, einem kleinen Fischerdorf am Atlantik, ihre Partnerschule <i>IES Johan Carballeira</i> zu besuchen. Für eine Woche in Gastfamilien untergebracht erlebten zwölf Schülerinnen der Spanischkurse der Q1 und die begleitenden Lehrerinnen Carina Nollmann und Kristina Nettelnstroth hautnah spanische Lebensart, überwanden sprachliche Hemmungen und kulturelle Vorbehalte – und fanden Freunde. Das kurzweilige gemeinsame Programm mit Besuch der Pilgermetropole Santiago de Compostela und ihrer weltberühmten Kathedrale, Erkundung der Stadt Pontevedra sowie zahlreichen Ausflügen ins Umland von Bueu ermöglichte einen intensiven Einblick in Geschichte und Kultur der Region.</p>
<p align="JUSTIFY">Auf Einladung des Bürgermeisters Félix Juncal, von dem die Harsewinkeler Gruppe sehr freundlich empfangen wurde und der die nun schon fünf Jahre währende Schulpartnerschaft einmal mehr als gegenseitige Bereicherung hervorhob, besuchten sie unter fachkundiger Führung den Nationalpark „Cabo Udra“, einem von Eucalyptusbäumen und dichtem Buschwerk bewachsenen Küstenstreifen mit atemberaubender Sicht in die Bucht von Vigo, in der glücklicherweise gerade eine Delphinart ihre Bahnen zog.</p>
<p align="JUSTIFY">Am einzigen, offiziell nicht verplanten Tag ihres Aufenthalts, dem „Tag in der Gastfamilie“, erlebten viele in Begleitung ihrer Austauschpartner und einiger Gasteltern einen wunderschönen Ausflug per Fähre und per pedes auf die vorgelagerte, inzwischen nahezu unbewohnte und unter Naturschutz stehende Insel ONS. Andere wurden auf eine traditionelle Familienfeier mitgenommen und genossen Folkloretänze und landestypisches Essen.</p>
<p align="JUSTIFY">Aufgrund von schulinternen Brückentagen und Examensprüfung kam der gemeinsame Unterrichtsbesuch zwar dieses Jahr etwas kurz, dennoch konnte ein erster Eindruck des Schullebens ins Bueu gewonnen werden. Spätestens beim gemeinsamen Abschiedsessen mit der Direktorin des Instituts, unserer lieben Ansprechpartnerin und Austauschkoordinatorin Marián Garrido und zahlreichen weiteren inzwischen bekannten Lehrern in der Schulcafeteria mit einem traditionellen Linsengericht und spanischer Tortilla wurde die freundschaftliche Verbundenheit beider Schulen deutlich.</p>
<p align="JUSTIFY">Die am Abschiedstag teils vergossenen Tränen wurden schnell vergessen bei der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen im Frühjahr 2018 in Harsewinkel. Zudem erlebte die Reisegruppe vor Abflug aus dem portugiesischen Porto noch eine Stadterkundung der besonderen Art in sogenannten <i>Tuk Tuks</i>, offenen Minibussen mit Zweitaktmotor. Nach einer ereignisreichen Woche kehrten alle um einige Erfahrungen und schöne Erinnerungen reicher nach Harsewinkel zurück. <i>¡</i><i>Hasta luego!</i> – Bis zum Wiedersehen!</p>
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