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Mit Bechern, Gummibändern und viel Teamgeist – Unsere Schüler im Finale des Physikwettbewerbs OWL

Am Freitag machten sich unsere Schüler zum Finale des Schülerwettbewerbs Physik OWL auf den Weg zur Universität Bielefeld. Dort wartete nicht nur starke Konkurrenz von 28 Schulen, sondern auch eine ebenso kreative wie anspruchsvolle Aufgabe:

Planschbecken im Hörsaal, Becher, Gummibänder und Schaschlikspieße auf den Tischen – schon beim Betreten des Finales des Schülerwettbewerbs Physik OWL an der Universität Bielefeld war klar: Heute würde es spannend werden.

Die vier Schüler Mats, Ole, Luka und Lenny machten sich gemeinsam mit Alexander Kuchenbecker auf den Weg zum Finale des Schülerwettbewerbs Physik OWL an der Universität Bielefeld.

Dass sie überhaupt dort antreten durften, war bereits ein Erfolg: In einer Vorrunde an unserer Schule, die von Christina Ehmann betreut wurde, hatten sie sich mit starken Leistungen für das Finale qualifiziert.

Bereits die Anreise mit Zug und Stadtbahn war für die Schüler ein kleines Abenteuer. Und als dann die riesige Universität Bielefeld vor ihnen auftauchte, war schnell klar: Das hier ist etwas Besonderes.

Die Aufgabe: Mit einfachen Materialien wie Bechern, Papptellern, Gummibändern und Schaschlikspießen sollte ein Boot gebaut werden, das eine 500 Gramm schwere Schatzkiste möglichst schnell durch das Wasser transportieren konnte.

Für die Konstruktion hatten die Teams genau 90 Minuten Zeit — und das ganz allein. Lehrerhilfe war ausdrücklich tabu. Also wurde sofort diskutiert, gezeichnet, gebaut, getestet, verworfen und verbessert. Schnell zeigte sich: Hier waren nicht nur physikalisches Wissen, sondern vor allem Kreativität, Geschick und Teamarbeit gefragt.

Nach der intensiven Bauphase gab es erst einmal eine unterhaltsame Physikshow mit spannenden Experimenten rund um das Thema Schwimmen und Fliegen. Anschließend wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen — und besonders die Mensa der Universität Bielefeld hinterließ bei unseren Schülern bleibenden Eindruck.

Dann wurde es ernst: Die selbst gebauten Boote mussten im Wettkampf zeigen, was in ihnen steckt. Auch wenn es am Ende diesmal nicht für einen Platz auf dem Siegerpodest reichte, war die Stimmung hervorragend. Als Anerkennung gab es für alle eine Teilnehmerurkunde und ein kleines Mitmach-Geschenk.

Am Ende des Tages stand für alle fest: Dieser Ausflug war weit mehr als nur ein Wettbewerb. Es war ein spannender Einblick in die Welt der Physik, ein Tag voller Teamarbeit und Tüftelei — und für viele vielleicht sogar der erste kleine Blick in die eigene Zukunft an einer Universität.